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Solarwissen

Was sollte ich vor dem Kauf einer Solaranlage wissen?

Was kostet eine Solaranlage für mein Dach?

Lohnt sich die Kombination von Solaranlage und Elektroauto?

Worauf sollte ich beim Kauf einer Solaranlage achten?

Lohnt sich die Installation einer Solaranlage auf meinem Dach?

Gibt es Förderprogramme, die den Kauf von Solaranlagen günstiger machen?

Wo finde ich weitere Informationen zum Thema Solaranlage?

Was sind die Vorteile und Nachteile von Photovoltaikanlagen?

Wenn Sie vorhaben, in eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zu investieren, sollten Sie alle Vor- und Nachteile von dieser Möglichkeit zur Stromerzeugung kennen. Das hilft Ihnen, unabhängig von Werbung und gesteuerter Berichterstattung eine bewusste Kaufentscheidung zu treffen.

Bevor wir weiter unten die Nachteile von Photovoltaikanlagen beschreiben, geben wir Ihnen zunächst eine kurze Übersicht über die wichtigsten Vorteile von PV-Anlagen:

  • Senkung Ihrer jährlichen Stromkosten
  • Sichere, langfristige Rendite
  • Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen der großen Stromanbieter
  • Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz
  • Strom für das eigene Elektroauto

 

Senkung Ihrer jährlichen Stromkosten

Während Strom aus dem öffentlichen Stromnetz aktuell rund 30 Cent pro Kilowattstunde kostet, produzieren Sie mit einer PV-Anlage Ihren eigenen Strom für circa 8-12 ct/kWh. Verbrauchen Sie den Solarstrom selbst, sparen Sie somit 18-22 Cent. Kombinieren Sie Ihre Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher oder einem Elektroauto, erhöht sich der Eigenverbrauch des Solarstroms zusätzlich und Sie können Ihre Stromkosten auf lange Sicht noch weiter senken.

 

Sichere, langfristige Rendite

Überschüssiger Solarstrom der mit einer Photovoltaikanlage erzeugt und nicht direkt verbraucht wird, kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Wenn Sie Solarstrom in das Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine Einspeisevergütung vom Staat. Die Höhe der Einspeisevergütung wird für 20 Jahre garantiert und richtet sich nach dem Inbetriebnahmedatum der PV-Anlage. Die Einspeisevergütung für eine im Juli 2020 an das Stromnetz angeschlossene Photovoltaikanlage beträgt für die nächsten 20 Jahre 8,9 Cent pro Kilowattstunde. 

Durch die Vergütung von nicht selbst verbrauchten Solarstrom und das Wegfallen eines großen Teils Ihres Strombezugs aus dem Stromnetz bieten Photovoltaikanlagen eine sichere und langfristig attraktive Rendite. Die genaue Höhe Ihrer Rendite hängt vor allem von dem Anschaffungspreis Ihrer PV-Anlage, der Höhe Ihrer Einspeisevergütung, dem Anteil des Eigenverbrauchs an Ihrem selbst erzeugten Solarstrom sowie der Größe, Leistung und Lebensdauer Ihrer Anlage ab. Zudem hat es einen großen Effekt, wenn Sie die Solaranlage mit einem Batteriespeicher oder einem Elektroauto kombinieren.

 

Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen der großen Stromanbieter

Fossile Energiequellen wie Kohle oder Erdgas werden zunehmend knapper. Aufgrund der Verknappung und des vor Kurzem von der deutschen Bundesregierung eingeführten CO2-Preises werden die Strompreise von konventionell hergestelltem Strom auch in Zukunft steigen. Mit selbst produziertem Strom erhöhen Sie Ihre Unabhängigkeit von fossilen Energieressourcen und den weiter steigenden Strompreisen der großen Konzerne.

 

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Photovoltaikanlagen nutzen die Strahlung der Sonne und damit eine unerschöpfliche, natürliche Energiequelle. Sie erzeugen zu 100% erneuerbaren Solarstrom. Im Gegensatz zur Stromerzeugung mithilfe von Kohle, Erdgas oder Erdöl werden bei der Produktion von Solarstrom keine CO2-Emissionen freigesetzt. Selbst bei der Herstellung von PV-Anlagen wird heutzutage sehr wenig CO2 erzeugt.

 

Wertsteigerung Ihrer Immobilie

Laut einer Studie des Immobilienverbandes Deutschland werden Immobilien mit einer Photovoltaikanlage höher bewertet als Häuser ohne ein Solarsystem. Der Wertzuwachs beträgt durchschnittlich 6,7%.

 

Strom für das eigene Elektroauto

Wenn Sie Ihr Elektroauto mit Solarstrom aus der eigenen Solaranlage aufladen, sparen Sie, im Vergleich zu einem Auto mit Verbrennungsmotor, bis zu 80 % der “Benzinkosten”. Sie tanken nicht nur günstigen und umweltfreundlichen Treibstoff, sondern schützen sich auch vor steigenden Preisen an der Zapfsäule und machen sich unabhängig von der langfristigen Entwicklung der Strompreise der großen Stromanbieter.

 

Nachfolgend geben wir Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Nachteile von PV-Anlagen:

  

Hohe Investitionskosten

Die hohen Investitionskosten für eine Photovoltaikanlage können zunächst einschüchtern. Auf bundesweiter und regionaler Ebene gibt es jedoch zahlreiche Förderungen für die Anschaffung und den Betrieb einer PV-Anlage. Zudem können Sie durch einen Stromspeicher und die Nutzung Ihres Solarstroms zum Laden Ihres Elektroautos die Zeit verkürzen, in der sich Ihre Investitionskosten durch die Erträge Ihrer Solaranlage refinanzieren. Wenn Sie die anfängliche Investitionskosten komplett vermeiden möchten, bieten Ihnen zahlreiche Anbieter im Selfmade Energy Preisvergleich die Möglichkeit, Solaranlagen zu mieten oder durch günstige Kredite über eine längeren Zeitraum zu finanzieren.

 

Schwieriger Vergleich von Solarfirmen und deren Angeboten

Oftmals sind Angebote für die Installation einer Solaranlage umfangreich und lassen sich schwer miteinander vergleichen. Die Solarangebote unterscheiden sich meistens stark in Bezug auf die Leistungen, welche die Handwerker während der Installation für Sie erbringen und bezüglich der Leistung und Qualität der einzelnen Komponenten.

 

Trotz der aufgeführten Nachteile überwiegen die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile von Photovoltaikanlagen. Zudem lassen sich viele Nachteile durch eine durchdachte Planung im Vorfeld der Installation, ein intelligentes Energiemanagement während des Betriebes und die Inanspruchnahme von Fördermitteln mehr als ausgleichen. 

Der Solarrechner von Selfmade Energy kann Ihnen dabei helfen, schnell und einfach die optimale Größe Ihrer Photovoltaikanlage sowie des passenden Stromspeichers zu bestimmen und die zu erwartenden Erträge (inklusive der staatlichen Einspeisevergütung) und Baukosten zu kalkulieren. Bei seiner Berechnung bezieht unser Solarrechner dabei Ihren Stromverbrauch (mit Batteriespeicher oder Elektroauto) sowie die Eignung Ihres Daches für die Installation einer PV-Anlage mit ein. Mit dem Ergebnis des Solarrechners können Sie anschließend mehrere persönliche Angebote in unserem Solaranlagen Preisvergleichs anfragen. Dafür müssen die Solarfirmen Ihr Haus nicht zuerst, wie sonst üblich, bei einem Vor-Ort-Termin begutachten. Sie erhalten danach umgehend mehrere Angebote für eine PV-Anlage auf Ihrem Dach. Die Angebote vergleichen wir für Sie bezüglich Kosten, Leistung und Qualität der Bauteile sowie der Kundenbewertungen und der im Angebotspreis inklusiven Leistungen der Solarfirmen.

Solarfirmen im Solaranlagen-Preisvergleich von Selfmade Energy, stehen im direkten Wettbewerb und werden Ihnen deshalb die bestmöglichen Bedingungen zu einem fairen Preis bieten. Die Analyse der Angebote die unsere Nutzer bisher erhalten haben, zeigt, dass Sie durch den Preisvergleich von Selfmade Energy 10-20 % beim Kauf einer Solaranlage sparen können.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Die in einer Photovoltaikanlage zusammengefassten Solarzellen nutzen den sogenannten photovoltaischen Effekt und erzeugen aus Sonnenenergie Gleichstrom. Da Gleichstrom für den Hausgebrauch unbrauchbar ist und auch nicht in das Stromnetz eingespeist werden kann, muss der Gleichstrom zunächst in Wechselstrom umgewandelt werden. Der Gleichstrom wird deshalb von den Solarmodulen mithilfe von speziellen PV-Kabeln zu einem Wechselrichter geleitet, wo er in Wechselstrom umgewandelt wird. Der Wechselstrom kann dann direkt für den eigenen Haushalt oder zum Laden eines Elektroautos genutzt werden. Überschüssiger Strom, der nicht direkt gebraucht wird, kann entweder in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder in einem Batteriespeicher zwischengespeichert werden.

Aus welchen Komponenten besteht eine PV-Anlage?

Eine Photovoltaikanlage besteht aus beliebig vielen miteinander verbundenen PV Modulen (auch Solarmodule, Solarpaneele oder Solarplatten genannt), einem Wechselrichter und einem Energiemanagementsystem. Um überschüssigen Strom zwischenzuspeichern, können PV-Anlagen mit einen Stromspeicher ergänzt werden. Dadurch kann der Eigenverbrauch deutlich erhöht werden. Ein Batteriespeicher ist auch sinnvoll, wenn Sie beabsichtigen, tagsüber mit Ihrem Elektroauto zu fahren und dieses über Nacht mit Ihrem selbst erzeugten und dann zwischengespeicherten Solarstrom kostengünstig aufzuladen.

Die Solarfirmen die Ihnen auf Selfmade Energy Angebote unterbreiten, verwenden die Komponenten der führenden Hersteller. Nutzen Sie unseren Solarrechner und im Anschluss unseren Angebotsvergleich, um Angebote mehrerer Solarfirmen einzuholen und diese mühelos 1:1 bezüglich Kosten, Leistung und Qualität der angebotenen Komponenten sowie der Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Solarfirmen zu vergleichen.

 

PV Module

Ein PV Modul fasst in der Regel zwischen 36 und 72 Solarzellen zusammen. Diese absorbieren das Sonnenlicht und wandeln es in elektrische Energie um. Je nach Herstellung, Aussehen und Leistung gibt es dabei unterschiedliche Arten von Solarzellen. Am weitesten verbreitet sind mono- und polykristalline Solarzellen. Während monokristalline Solarzellen aus reinem Silizium hergestellt werden, bestehen polykristalline Solarzellen aus vielen, einzelnen Siliziumkristallen. Darüber hinaus gibt es sogenannte Dünnschichtsolarzellen aus amorphem Silizium, die bisher allerdings eher selten eingesetzt werden.

Ob für Ihr Dach eine monokristalline, polykristalline oder Dünnschicht-Solarzelle besser geeignet ist, hängt von Ihrem verfügbaren Budget, dem Energiebedarf, der Größe und Bauart Ihres Daches sowie Ihren optischen Vorlieben ab. 

Derzeit bieten monokristalline Solarzellen den höchsten Wirkungsgrad und benötigen somit die geringste Fläche für die Produktion des Solarstrom-Bedarfs Ihres Haushalts. Steht Ihnen also eine eher kleine Dachfläche zur Verfügung, ist eine Photovoltaikanlage mit PV Modulen aus monokristallinen Solarzellen optimal für Sie. Obwohl PV Module aus monokristallinen Solarzellen preislich etwas teurer sind, als PV Module aus polykristallinen Solarzellen, lohnen sich oft die etwas höheren Anschaffungskosten, weil die Solarmodule, aufgrund der höheren Wirkleistung, deutlich mehr Strom produzieren. Zudem bieten monokristalline Solarzellen durch ihre gleichmäßige, dunkelblaue bis schwarze Farbe eine edlere Optik.

Im Vergleich zu PV Modulen aus monokristallinen Solarzellen, haben PV Module aus polykristallinen Solarzellen vor allem den Vorteil, günstiger zu sein. Sie unterscheiden sich auch durch eine hellere, bläuliche Färbung und weisen eine Oberflächenstruktur mit teils sichtbaren Kristallgrenzen auf. PV Module aus polykristallinen Solarzellen haben mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 15-20 % eine geringere Effizienz als monokristalline Solarzellen, die im Durchschnitt einen Wirkungsgrad von 22 % aufweisen. Dadurch haben PV Module aus polykristallinen Solarzellen einen höheren Flächenbedarf und müssen in größeren Stückzahlen installiert werden, um die gleiche Menge Solarstrom wie eine Solaranlage mit PV Modulen aus monokristallinen Solarzellen zu produzieren. 

Dünnschichtsolarzellen bieten durch ihre geringe Dicke eine hohe Flexibilität bezüglich Ihres Einsatzortes. Mit einem Wirkungsgrad von durchschnittlich 6-10 %, haben sie aktuell allerdings noch eine viel geringere Effizienz als PV Module aus monokristallinen oder polykristallinen Solarzellen. Dadurch entsteht ein hoher Flächenbedarf, der auf Dächern von Einfamilienhäusern in der Regel nicht gedeckt werden kann.

 

Wechselrichter

Der Wechselrichter ist ein wichtiger Bestandteil in jeder Photovoltaikanlage. Er wandelt den von den PV Modulen produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Dadurch wird die elektrische Energie für den Hausgebrauch und die Einspeisung in das öffentlich Stromnetz nutzbar. Darüber hinaus erfüllen Wechselrichter zahlreiche weitere Aufgaben, wie beispielsweise die kontinuierliche Leistungsoptimierung der Photovoltaikanlage, die Weiterleitung von Ertragsdaten an das Energiemanagementsystem sowie das Aktivieren von Sicherheitsfunktionen bei Störungen oder Überlastungen der Anlage. 

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Wechselrichtern: Stringwechselrichter, Modulwechselrichter und Zentralwechselrichter. Stringwechselrichter wandeln den Solarstrom von mehreren, in einer Reihe geschalteten Solarmodulen um, die eine ähnliche Ausrichtung, Neigung und Verschattung haben. Treten in dieser Reihe aus Modulen (String) Verluste durch Einstrahlung, Neigung oder erhöhte Temperatur auf, werden diese durch den Stringwechselrichter ausgeglichen. Auf dem Markt sind zudem Multistring-Wechselrichter erhältlich, welche die sogenannten Mismatching-Verluste auch bei Modulen unterschiedlicher Ausrichtung und Neigung kompensieren können.

Bei durchschnittlichen Hausdachanlagen kommt der Stringwechselrichter am häufigsten zum Einsatz, da er gegenüber anderen Wechselrichtertypen einen höheren Wirkungsgrad und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis aufweist. Zudem muss er nicht zwingend auf dem Dach, sondern kann auch im hauseigenen Keller, an der Hauswand oder in der Garage aufgestellt werden. Dadurch ist die Wartung von Stringwechselrichtern einfacher.

Der Modulwechselrichter bedient im Gegensatz zum Stringwechselrichter nur ein einzelnes Solarmodul. Dadurch kann er zwar schneller auf Leistungsschwankungen einzelner Module reagieren, bietet aber einen geringeren Wirkungsgrad als String- oder Zentralwechselrichter. Modulwechselrichter sind gerade bei größeren Photovoltaikanlagen etwas teurer und haben aufgrund der höheren Anzahl an verbauter Technik eine höhere Störanfälligkeit sowie einen größeren Wartungsaufwand.

Zentralwechselrichter werden hauptsächlich bei sehr großen Dach- und Freilandflächen verwendet. Die in diesen Anlagen verbauten Solarmodule haben größtenteils die gleiche Neigung und Sonneneinstrahlung, weshalb ihre Eingangsspannung in einem zentralen System zusammengeführt werden kann. Es existiert somit nur ein Wechselrichter für die gesamte Anlage, was die Wartung vereinfacht.

Stromspeicher
Wenn Sie Ihre Solaranlage mit einem Batteriespeicher kombinieren, können Sie überschüssigen Solarstrom speichern. Dadurch steht Ihnen der selbst erzeugte Solarstrom auch in der Nacht zur Verfügung, oder wenn die Sonne mal weniger stark scheint. So lässt sich Ihr Eigenverbrauch erhöhen und Sie werden unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Bei Batteriespeichern unterscheidet man zwischen Blei-Säure-Batterien und Lithium-Ionen-Batterien. Blei-Säure-Batterien sind zwar in der Anschaffung günstiger und nahezu wartungsfrei, ihr Wirkungsgrad ist mit durchschnittlich 80-85 % jedoch niedriger als der von Lithium-Ionen-Batterien. Zudem ist die Lebensdauer von Blei-Säure-Batterien kürzer und die Leistung hängt stark von der Umgebungstemperatur ab.

Im Vergleich zu Blei-Säure-Batterien haben hochwertige Lithium-Ionen-Batterien eine vergleichsweise lange Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. Sie bieten zudem einen höheren Wirkungsgrad von 90-95 % und haben meistens geringere Wartungskosten. In Summe rechnen sich hierdurch oftmals die höheren Anschaffungskosten von Lithium-Ionen-Batterien.

 

Energiemanagementsystem

Das Energiemanagementsystem liefert Ihnen fortlaufend wichtige Informationen zur Leistung und zur Funktion Ihrer Solaranlage. So können Ihnen die Systeme beispielsweise die aktuelle Stromproduktion Ihrer PV Anlage, den Stromverbrauch Ihres Haushaltes und die Netzeinspeisung sekundengenau anzeigen und diese Werte mit anderen Tagen vergleichen. Auf Wunsch können Sie über das Energiemanagementsystem auch Ihren Eigenverbrauch manuell steuern oder diesen automatisch optimieren lassen. Gleichzeitig werden Schwankungen oder Leistungsprobleme der Solaranlage durch das Energiemanagementsystem erkannt und können somit schnell behoben werden. Die meisten der modernen Energiemanagementsysteme sind mit dem Internet verbunden und visualisieren Ihre Informationen in ansprechend gestalteten Smartphone Apps. Somit können Sie sich jederzeit von unterwegs oder zuhause bequem über die Stromproduktion und den Zustand Ihrer Solaranlage informieren.

Was ist der Unterschied zwischen einer Photovoltaikanlage und einer Solarthermieanlage?

Unter dem Begriff Solaranlage werden sowohl Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) als auch Solarthermieanlagen zusammengefasst. Beide Arten von Solaranlagen nutzen die Kraft der Sonne zur Energiegewinnung, verwenden jedoch unterschiedliche Technologien und erzeugen dadurch unterschiedliche Formen von Energie.

Eine PV-Anlagen kann beliebig viele PV Module (auch Solarmodule, Solarpaneele oder Solarplatten genannt) umfassen. Jedes PV Modul besteht wiederum aus mehreren miteinander verbundenen Solarzellen, welche die Sonnenenergie in sofort nutzbaren Solarstrom umwandeln. 

Im Unterschied dazu wandelt eine Solarthermieanlage die Strahlung der Sonne mit Hilfe von solarthermischen Sonnenkollektoren in Wärmeenergie um. Diese Energie kann zum Heizen oder zum Kühlen des eigenen Hauses, insbesondere aber zur Erwärmung von Wasser (beispielsweise zum Duschen) genutzt werden. Die von Solarthermieanlagen produzierte Wärme kann in kein Netz eingespeist oder andere Haushalte verkauft werden. 

Überschüssiger Solarstrom der mit einer PV-Anlage erzeugt und nicht direkt verbraucht wird, kann in einem Batteriespeicher gespeichert und / oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Wenn Sie Solarstrom in das Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine Einspeisevergütung vom Staat. Die Höhe der Einspeisevergütung wird für 20 Jahre garantiert und richtet sich nach dem Inbetriebnahmedatum der PV-Anlage. Die Einspeisevergütung für eine im Juli 2020 an das Stromnetz angeschlossene Photovoltaikanlage beträgt für die nächsten 20 Jahre 8,9 Cent pro Kilowattstunde. Für eine im September 2020 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage wird die Einspeisevergütung voraussichtlich 8,77 und im Oktober 2020 8,64 Cent pro Kilowattstunde betragen. Die Einspeisevergütung verringert sich also jeden Monat. Wie stark die Einspeisevergütung fällt, hängt davon ab, wie viele neue PV-Anlagen an das Stromnetz angeschlossen werden. 

Aufgrund der Möglichkeit, nicht selbst benötigten Solarstrom in das Stromnetz einspeisen zu können, haben PV-Anlagen gegenüber Solarthermieanlagen den großen Vorteil, dass mit Ihnen über einen Zeitraum von 20 Jahren eine verlässliche und attraktive Rendite erwirtschaftet werden kann.

Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie in weniger als einer Minute die optimale Größe Ihrer Photovoltaikanlage sowie des passenden Stromspeichers bestimmen und die zu erwartenden Erträge (inklusive der staatlichen Einspeisevergütung) und Baukosten zu berechnen. Unser Solarrechner berücksichtigt hierbei Ihren Stromverbrauch (mit / ohne Batteriespeicher oder Elektroauto) sowie die Eignung Ihres Daches für die Installation einer PV-Anlage. Sie können das Ergebnis des Solarrechners nutzen, um anschließend mühelos mehrere persönliche Angebote mithilfe unseres Solaranlagen Preisvergleichs anzufragen. Hierfür ist es nicht notwendig, dass die Solarfirmen Ihr Haus, wie sonst üblich, bei einem Vor-Ort-Termin besichtigen. Sobald mehrere Angebote für eine PV-Anlage auf Ihrem Dach vorliegen, vergleichen wir diese für Sie übersichtlich und 1:1 bezüglich Kosten, Leistung und Qualität der angebotenen Komponenten sowie der Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Solarfirmen.

Ergebnis des Solarrechners von Selfmade Energy

Ergebnis des Solarrechners von Selfmade Energy

Welche Gefahren gehen von einer Photovoltaikanlage im Brandfall aus?

Es besteht die weitverbreitete Annahme, dass die Feuerwehr Ihr Haus im Brandfall nicht löscht, wenn auf diesem eine Photovoltaikanlage installiert ist. Diese Annahme ist falsch, wie die hier verlinkte Studie des TÜV Rheinland und des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) sowie das Interview mit dem Pressesprecher der Berufsfeuerwehr Karlsruhe belegen. Für den sehr unwahrscheinlichen, aber nie zu 100% ausschließbaren Fall eines Brandes Ihres Hauses können Sie der Feuerwehr aber trotzdem die Arbeit erleichtern und Ihre Photovoltaikanlage mit einem Feuerwehr-Schutzschalter ergänzen, mit denen der Stromfluss Ihrer Anlage im Brandfall sofort unterbrochen wird. Zudem können Sie der Feuerwehr mit einem detaillierten Anlagenplan helfen, spezielle Gefahrenquellen ausfindig zu machen. Dieser wird Ihnen von Ihrer Solarfirma im Anschluss an die Installation der PV-Anlage zur Verfügung gestellt.

Ob sich die Brandgefahr für Ihr Haus durch eine Photovoltaikanlage erhöht und inwieweit eine PV-Anlage der Feuerwehr das Löschen eines Brandes erschwert, hängt vor allem von der Qualität der Komponenten Ihrer PV-Anlage und deren Installation ab. Die zuvor genannte Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme kam zu dem Ergebnis, dass das Brandrisiko bei Photovoltaikanlagen sehr gering ist und sich grundsätzlich nur erhöht, wenn Produktmängel oder Installationsfehler vorliegen. Im Detail ergab die Analyse des Instituts, dass die falsche Installation des Wechselrichters oder des DC-Steckers zwei Hauptursachen für die Entstehung der Brände waren. Als ebenfalls problematisch erwiesen sich mangelhafte Solarmodule.

Um das insgesamt geringe Brandrisiko durch Photovoltaikanlagen noch weiter zu reduzieren, sollten Sie auf eine hochwertige Qualität der Komponenten und die Wahl einer erfahrenen Solarfirma achten. Der Angebots- und Preisvergleich von Selfmade Energy hilft Ihnen dabei, schnell und einfach hochwertige Komponenten und eine zuverlässige Solarfirma zu finden.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage?

Die meisten Hersteller von Photovoltaikanlagen bieten eine Produktgarantie von 12 Jahren sowie eine Leistungsgarantie von 20-25 Jahren. Die Leistungsgarantie bezieht sich auf die Nennleistung der Solarmodule. In der Regel wird für die ersten 10 Jahre eine Leistung von 90 % garantiert, für die darauffolgenden 10-15 Jahre eine Nennleistung von 80%. Die tatsächliche Lebensdauer der PV Module ist aber meistens länger. Obwohl Langzeitergebnisse fehlen, erlauben Tests zum Langzeitverhalten von Solarzellen, die in PV Modulen zusammengefasst sind, eine realistische Einschätzung. So geht beispielsweise das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme davon aus, dass Solarzellen rund 40 Jahre oder länger funktionieren. Entscheidend ist dabei vor allem die Qualität der verbauten Werkstoffe, der Verschmutzungsgrad der PV Module oder das Auftreten von Hot-Spot-Effekten. 

Im Vergleich zu Solarmodulen ist die Lebensdauer eines Wechselrichters oder eines Batteriespeichers meistens wesentlich kürzer. Hersteller von Wechselrichtern geben üblicherweise eine Produktgarantie von 5 Jahren, Hersteller von Batteriespeichern gewähren in der Regel eine Produktgarantie von 10 Jahren. 

Neben den Preisen sowie den Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Solarfirmen vergleicht der Angebotsvergleich von Selfmade Energy auch die Produktgarantien der einzelnen Komponenten. So erhalten Sie eine gute Indikation für die zu erwartende Qualität und Lebensdauer der Ihnen angebotenen Photovoltaikanlagen.

Muss ich meine PV-Anlage regelmäßig warten lassen?

Solarzellen bestehen aus gehärtetem Glas und sind entsprechend robust. Selbst Starkregen und Hagel kann den Solar-Paneelen kaum etwas anhaben. Photovoltaikanlagen besitzen zudem fast keine beweglichen Teile, die durch Stürme oder heftige Niederschläge beschädigt werden könnten. 

Die Notwendigkeit für Wartungs- und Reinigungsarbeiten ergibt sich vor allem aus der Verschmutzung von Solaranlagen und der damit verbundenen Leistungsminderung. Da die sonst übliche Selbstreinigung von PV Modulen durch Regen und Schnee nicht perfekt funktioniert, wenn die Module mit einem flachen Neigungswinkeln installiert sind, können sich mit der Zeit zahlreiche Schmutzpartikel ansammeln. Neben Laub und Blütenpollen ist vor allem Vogelkot problematisch, da dieser Ätzungen auf den Oberflächen der Solarmodule verursachen kann.

Je nach Stärkegrad können Verschmutzungen die Leistung und damit den Ertrag der Photovoltaikanlage um 10-20 Prozent mindern. Wichtig ist deshalb die regelmäßige Überwachung der Erträge mit einem Energiemanagement System. Sollte eine Reinigung notwendig werden, können Sie diese bei kleinen Dachflächen und leichten Verschmutzungen selbst durchführen. Bei größeren Dächern und hartnäckigen Verschmutzungen sollten Sie jedoch einen Fachbetrieb für Solarreinigung beauftragen, um die Effizienz der PV-Anlage zuverlässig wiederherzustellen.

Der Solarrechner von Selfmade Energy berücksichtigt bereits die zu erwartende Leistungsminderung von PV-Anlagen sowie die üblicherweise notwendigen Wartungskosten über die Lebensdauer Ihrer Anlage. Somit erhalten Sie eine realistische Einschätzung, ob sich eine Solaranlage für Sie lohnt, oder nicht. Sie können das Ergebnis des Solarrechners nutzen, um anschließend mühelos mehrere persönliche Angebote mithilfe unseres Solaranlagen Preisvergleichs anzufragen. Hierfür ist kein Vor-Ort-Termin mit den Solarfirmen notwendig. Sobald Ihnen mehrere persönliche Angebote erstellt wurden, helfen wir Ihnen beim Vergleich in Bezug auf Kosten, Leistung und Qualität der Bauteile sowie der Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Solarfirmen.

Wie umweltfreundlich sind Photovoltaikanlagen?

Photovoltaikanlagen nutzen die Strahlung der Sonne und damit eine unerschöpfliche, natürliche Energiequelle. Sie erzeugen zu 100% erneuerbaren Solarstrom. Im Gegensatz zur Stromerzeugung mithilfe von Kohle, Erdgas oder Erdöl werden bei der Produktion von Solarstrom keine CO2-Emissionen freigesetzt. Selbst bei der Herstellung von PV-Anlagen wird heutzutage weniger CO2 erzeugt, weil viele Produzenten auf frühere Kritik ihrer Kunden reagiert haben und Strom aus erneuerbaren Energien zur Fertigung ihrer Produkte einsetzen und ihre Herstellungsprozesse optimiert haben.

Photovoltaikanlagen haben mittlerweile eine relativ kurze Energy-Payback-Time bzw. energetische Amortisationszeit. Dieser Wert bezeichnet die Zeit, die eine Photovoltaikanlage benötigt, um den Strom zu produzieren, der für ihre Herstellung benötigt wurde. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme beläuft sich aktuell die Energy-Payback-Time von neu-installierten PV-Anlagen in Deutschland auf durchschnittlich 2,5 Jahren.

PV-Anlagen unterliegen in Deutschland dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz und müssen zu mindestens 80 % recyclebar sein. In Deutschland können viele Recyclingfirmen jedoch häufig mehr als 95 % wiederverwerten und für die Produktion neuer Photovoltaikanlagen bereitstellen.

Der Solarrechner von Selfmade Energy ermittelt neben der optimalen Größe einer Photovoltaikanlage für Ihr Dach sowie den zu erwartenden Kosten und Einsparungen, auch die Menge an CO2, die Sie persönlich durch eine Solaranlage pro Jahr einsparen können. Probieren Sie den Solarrechner jetzt aus!

Wie viel kostet eine Solaranlage ungefähr?

Der Preis einer Solaranlage hängt vor allem von der Anlagengröße, sprich der Anzahl der installierten PV Module (auch Solarmodule, Solarpaneele oder Solarplatten genannt) ab. Ein weiterer großer Kostenpunkt ist der Batteriespeicher, den Sie benötigen, wenn Sie Ihren Eigenverbrauch erhöhen wollen. Weiterhin wird der Preis einer Solaranlage bestimmt durch die Qualität und Leistungsfähigkeit der von der Solarfirma angebotenen Komponenten, vor allem aber durch den Umfang der Leistungen, die im Zuge der Installation durch den Anbieter erbracht werden.

Mit dem Solaranlagen-Preisvergleich von Selfmade Energy können Sie mit minimalem Aufwand mehrere persönliche Angebote für eine Solaranlage auf Ihrem Dach anfragen und diese 1:1 miteinander vergleichen. 

Die nachfolgende Tabelle fasst für Sie zusammen, was eine Solaranlage mit einer Leistung von 4 kWp, 6 kWp, 8 kWp oder 10 kWp ungefähr kostet. Die Preise in der Tabelle basieren auf den durchschnittlichen Preisen in Angeboten, die Nutzer des Preisvergleichs von Selfmade Energy erhalten haben:

 

Was kostet eine 4 kWp, 6 kWp, 8 kWp, 10 kWp Solaranlage ohne Batteriespeicher?

Jährlicher
Stromverbrauch

Anlagengröße

Anlagenleistung

Benötigte
Dachfläche

Preis PV-Anlage
(inkl. 16% MwSt.)

2.500 kWh

12 Module

ca. 4 kWp

24 m²

8.500 €

4.000 kWh

18 Module

ca. 6 kWp

36 m²

10.500 €

5.500 kWh

24 Module

ca. 8 kWp

48 m²

12.600 €

> 5.500 kWh

30 Module

ca. 10 kWp

60 m²

14.100 €

 

Für eine kleine Solaranlage, ohne Batteriespeicher, bestehend aus 12 PV-Modulen und einer Anlagenleistung von 4kWp (kWp = Die Nennleistung von PV-Anlagen wird in Kilowatt Peak angegeben) haben die Nutzer von Selfmade Energy im Durchschnitt 8.500€ gezahlt. Bei einer großen Solaranlage mit einer Anlagenleistung von 10 kWp ist mit einem Preis von circa 14.100 € zu rechnen, falls die Anlage ohne Batteriespeicher installiert wird. Für Ein- oder Zweifamilienhäuser in Deutschland ergibt sich somit eine Kostenspanne von 8.500-14.100 € pro Solaranlage. Darin inbegriffen sind die Kosten für die PV-Module sowie die Kosten für Installation und Inbetriebnahme der Solaranlage.

In Deutschland werden mittlerweile 75% der Solaranlagen mit Batteriespeicher installiert. Die meisten Batteriespeicher werden mit der Absicht angeschafft, mehr Strom für den Eigenverbrauch zu nutzen und unabhängiger von steigenden Strompreisen zu werden. Weitere Gründe sind die sinkenden Preise der Batteriespeicher sowie die sinkende Einspeisevergütung für nicht selbst verbrauchten Strom, der ins Stromnetz eingespeist wird. Die Kosten für einen Batteriespeicher bewegen sich aktuell zwischen 3.500 und 6.500 €. Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Preise von 4 kWp, 6 kWp, 8 kWp oder 10 kWp Solaranlagen mit Speicher, die Nutzern von Selfmade Energy angeboten wurden:

 

Was kostet eine 4 kWp, 6 kWp, 8 kWp, 10 kWp Solaranlage mit Batteriespeicher?

Jährlicher
Stromverbrauch

Anlagengröße

Anlagenleistung

Benötigte
Dachfläche

Preis PV-Anlage + Speicher
(inkl. 16% MwSt.)

2.500 kWh

12 Module

ca. 4 kWp

24 m²

12.000 €

4.000 kWh

18 Module

ca. 6 kWp

36 m²

15.300 €

5.500 kWh

24 Module

ca. 8 kWp

48 m²

17.600 €

> 5.500 kWh

30 Module

ca. 10 kWp

60 m²

20.300 €

 

Die von Ihnen eingeholten Solarangebote sollten Sie auf jeden Fall gut vergleichen, denn der Umfang der im Angebotspreis inklusiven Leistungen unterscheidet sich zum Teil sehr stark. Beispielsweise umfasst das Angebot vieler Solarfirmen das für die Installation der Solaranlage notwendige Baugerüst, während andere Anbieter hierfür nachträglich Zusatzkosten von über 1.000 Euro berechnen.

Wie viel eine zu Ihrem Stromverbrauch und der Größe Ihres Daches passende Solaranlage kosten würde, erfahren Sie mit dem Solarrechner von Selfmade Energy. Abgestimmt auf Ihren Strombedarf und die Voraussetzungen Ihres Daches, können Sie mit wenig Aufwand Solarangebote mit oder ohne Batteriespeicher anfragen. Sie erhalten im Anschluss eine hilfreiche Übersicht, in der alle Angebote 1:1 bezüglich Kosten, Leistung und Qualität der angebotenen Komponenten sowie der Services und Kundenbewertungen der Solarfirmen miteinander verglichen werden.

Solarfirmen, die den Selfmade Energy Preisvergleich für Solaranlagen nutzen, wissen, dass ihre Angebote im direkten Wettbewerb stehen und werden Ihnen deshalb die bestmöglichen Bedingungen zu einem fairen Preis bieten. Unsere Analyse der Angebote, die Nutzer von Selfmade Energy erhalten haben, zeigt, dass Sie durch unseren Preisvergleich 10-20 Prozent beim Kauf einer Solaranlage sparen können.

 

 Preisvergleich für Solaranlagen von Selfmade Energy

Preisvergleich für Solaranlagen von Selfmade Energy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Empfohlene Websites mit unabhängigen und kostenlosen Informationen zum Thema Solaranlage

Damit Sie gut auf die Angebotsanfragen bei Solarfirmen vorbereitet sind, sollten Sie die Antworten auf folgende Fragen wissen:

  • Welche Flächen Ihres Daches sind für eine PV-Anlage geeignet?
  • Was ist (mit/ohne Elektroauto) die optimale Größe Ihrer PV-Anlage?
  • Wie teuer ist eine PV-Anlage für Ihr Dach ungefähr?
  • Welche Erträge sind auf Ihrem Dach realistisch?

Unser Solarrechner beantwortet diese Fragen für Sie kostenlos, anonym und in weniger als 60 Sekunden. Falls Sie danach zum Schluss kommen, dass sich die Anschaffung einer PV-Anlage für Sie lohnt, freuen wir uns, wenn Sie unser Vergleichsportal nutzen, um Angebote mehrerer Solarfirmen einzuholen und diese mühelos 1:1 miteinander zu vergleichen.

In Kürze wird Selfmade Energy an dieser Stelle eine umfangreiche Sammlung von Solarwissen anbieten. Bis zur Fertigstellung, empfehlen wir Ihnen die nachfolgenden Websites mit unabhängigen Informationen zum Thema Solaranlage:

Verbraucherzentrale

Stfitung Warentest

Finanztipp

co2online

Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme

Wird meine Photovoltaikanlage an das Stromnetz angeschlossen?

Photovoltaikanlagen werden über den Zählerkasten im Keller Ihres Hauses an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, um überschüssigen, nicht selbst verbrauchten Solarstrom in das Netz einspeisen zu können und den eigenen Strombedarf, zum Beispiel in der Nacht oder bei wenig Sonnenschein, decken zu können. Für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom (kWh) erhält der Betreiber der Photovoltaikanlage eine Einspeisevergütung. Die Höhe der Einspeisevergütung wird für 20 Jahre vom Staat garantiert und richtet sich nach dem Inbetriebnahmedatum der PV-Anlage. Die Einspeisevergütung für eine im Juli 2020 an das Stromnetz angeschlossene Photovoltaikanlage beträgt für die nächsten 20 Jahre 8,9 Cent pro Kilowattstunde. Für eine im September 2020 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage wird die Einspeisevergütung voraussichtlich 8,77 und im Oktober 2020 8,64 Cent pro Kilowattstunde betragen. Die Einspeisevergütung verringert sich also jeden Monat. Wie stark die Einspeisevergütung fällt, hängt davon ab, wie viele neue PV-Anlagen an das Stromnetz angeschlossen werden. 

Durch die Kombination Ihrer PV Anlage mit einem Stromspeicher können Sie den Eigenverbrauch und somit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage erhöhen. Zusätzlich sind einige spezielle Stromspeicher in der Lage, bei einem Stromausfall (Blackout) eine Notstromversorgung zu gewährleisten.

Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie leicht berechnen, welchen Effekt es hat, wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher kombinieren. Außerdem erfahren Sie die zu erwartenden Baukosten und Erträge (inklusive der staatlichen Einspeisevergütung) einer PV-Anlage auf Ihrem Dach. Nach Nutzung des Solarrechners können Sie unser kostenloses Vergleichsportal nutzen, um Angebote mehrerer Solarfirmen einzuholen und diese mühelos miteinander zu vergleichen.

Wie viel spare ich, wenn ich die Angebote mehrerer Solarfirmen vergleiche?

Durch den Vergleich von Angeboten mehrerer Solarfirmen stellen Sie sicher, dass Sie für Ihr Geld die bestmöglichen Konditionen in Bezug auf Preis, Leistung und Qualität der Solaranlage sowie der durch die Solarfirma während der Installation erbrachten Inklusivleistungen erhalten.

Oftmals sind die Angebote für die Installation einer Solaranlage umfangreich und lassen sich schwer miteinander vergleichen. Die Solarangebote unterscheiden sich zudem meistens stark in Bezug auf die Leistungen, welche die Handwerker während der Installation für Sie erbringen und bezüglich der Leistung und Qualität der einzelnen Komponenten. Dadurch besteht eine ausgeprägte Intransparenz am Markt für Solarinstallationen. Unseriöse Solarfirmen nutzen die Situation aus und verkaufen überteuerte PV-Anlagen.

Um sicherzugehen, dass Sie ein faires Angebot erhalten, können Sie den Solaranlagen-Preisvergleich von Selfmade Energy nutzen. Dieser fragt in kürzester Zeit bei mehreren Solarfirmen persönliche Angebote für eine Solaranlage auf Ihrem Dach an und vergleicht diese anhand folgender wichtiger Kriterien: Preis, Leistung und Qualität der Solaranlage sowie die Kundenbewertung und Inklusivleistungen der Solarfirma. 

Solarfirmen die im Solaranlagen-Preisvergleich von Selfmade Energy vertreten sind, wissen, dass ihre Angebote im direkten Wettbewerb stehen und werden Ihnen deshalb die bestmöglichen Bedingungen zu einem fairen Preis bieten. Unsere Analyse der Angebote, die Nutzer von Selfmade Energy erhalten haben, zeigt, dass Sie durch unseren Preisvergleich 10-20 Prozent beim Kauf einer Solaranlage sparen können.

Direkter Wettbewerb zwischen den Solarfirmen im Solaranlagen Preisvergleich von Selfmade Energy

Direkter Wettbewerb zwischen den Solarfirmen im Solaranlagen Preisvergleich von Selfmade Energy

Welche Faktoren wirken sich auf die Installationskosten einer Photovoltaikanlage aus?

Vergleichen Sie mehrere Angebote für die Installation einer PV-Anlage auf Ihrem Dach, werden Sie meist deutliche Preisunterschiede feststellen. Zum einen unterscheiden sich häufig die im Angebotspreis inbegriffenen Installationsleistungen der Solarfirma. Zum anderen stammen die einzelnen Komponenten oft von unterschiedlichen Herstellern. Dadurch variieren auch Qualität und Leistung der Komponenten und ihr entsprechender Preis. 

Mit Selfmade Energy können Sie Angebote mehrerer Solarfirmen gleichzeitig anfragen und diese entlang der folgenden Kriterien miteinander vergleichen:

  • Preis der angebotenen PV-Anlage in Bezug auf ihre Größe und Leistungsfähigkeit.
  • Leistungen, die von den Handwerksbetrieben im Zuge der Installation erbracht werden und die im Angebotspreis inklusive sind.
  • Qualität der Komponenten und Produktgarantien der Hersteller.
  • Gewährleistung des Installationsbetriebes auf die fachgerechte Montage der PV-Anlage.
  • Kundenbewertungen der Solarfirmen.

Wie stark sind die Preise von PV Modulen in den letzten Jahren gesunken?

Die Preise von PV Modulen sind in den letzten 10 Jahren um etwa 80 Prozent gesunken. Zum Vergleich: In demselben Zeitraum ist der Strompreis in Deutschland um durchschnittlich 28 Prozent gestiegen!

Gründe für die gesunkenen Preise von PV Modulen sind der starke Wettbewerb zwischen den Herstellern der Solarmodule, deren komplett automatisierte Produktion und die daraus resultierenden stark gesunkenen Herstellungskosten. Die zuvor beschriebene entgegengesetzte Entwicklung der Preise von PV Modulen und des Strompreises sowie der Wunsch, klimaschonend zu handeln und unabhängiger von großen Energiekonzernen zu sein, hat dazu geführt, dass mittlerweile mehr als 1 Million Haushalte eine Solaranlage auf ihrem Eigenheim installiert haben. Diese zunehmend starke Verbreitung von Solaranlagen, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, hat ebenfalls wesentlich zum Rückgang der Preise von PV Modulen beigetragen.

Den vergleichsweise geringen Kosten für die PV Module steht in Deutschland die sehr gute Auslastung der Handwerksbetriebe gegenüber. Dies führt dazu, dass die Preise von Solaranlage, inklusive der Installationskosten, in Deutschland insgesamt nicht so stark zurückgegangen sind, wie die Preise der PV Module selbst.

Wie viel eine zu Ihrem Stromverbrauch und der Größe Ihres Daches passende Solaranlage kostet, erfahren Sie mit dem Solarrechner von Selfmade Energy. Nutzen Sie unseren Solarrechner und im Anschluss unseren Angebotsvergleich, um Angebote mehrerer Solarfirmen einzuholen und diese mühelos 1:1 bezüglich Kosten, Leistung und Qualität der angebotenen Komponenten sowie der Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Solarfirmen zu vergleichen.

Wie viel Prozent meines Stromverbrauchs kann ich mit einer Solaranlage abdecken? 

Wie viel Prozent Ihres produzierten Solarstroms Sie selbst nutzen können, hängt vor allem davon ab, ob Sie überschüssigen Strom in das öffentliche Netz einspeisen oder für Ihren späteren Verbrauch in einem Batteriespeicher speichern. 

Ohne Batteriespeicher beträgt der Anteil des selbstgenutzten Stroms durchschnittlich circa 25%. Mit einem Energiemanagementsystem, das Ihren Eigenverbrauch optimiert, können Sie den Anteil auf circa 30 % erhöhen. Kombinieren Sie Ihre Solaranlage mit einem Stromspeicher, lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs mehr als verdoppeln. Durchschnittlich 60-70 % Ihres Strombedarfs können Sie dann durch den mit Ihrer PV-Anlage selbst erzeugten Solarstrom abdecken.

Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie mühelos und schnell bestimmen, wie viel Prozent Ihres Stromverbrauchs Sie über eine Solaranlage abdecken können. In Ihrer Berechnung der optimalen Größe Ihrer Photovoltaikanlage können Sie auch einen passenden Stromspeicher oder ein Elektroauto berücksichtigen. Mit dem Ergebnis des Solarrechners können SIe anschließend mehrere persönliche Angebote in unserem Solaranlagen Preisvergleichs anfragen. Sie sparen viel Zeit, weil unsere Partnerfirmen nicht verlangen, Ihr Dach, wie sonst üblich, für die Angebotserstellung zu begutachten. Sobald mehrere Angebote für eine PV-Anlage auf Ihrem Dach vorliegen, helfen wir Ihnen beim Vergleich der Kosten, Leistung und Qualität der angebotenen PV-Anlage sowie der Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Solarfirmen.

Lohnt sich eine Solaranlage, wenn ich nicht vorhabe, die nächsten 25 Jahre in meinem Haus wohnen zu bleiben?

Eine Studie des Immobilienverbandes Deutschland hat ergeben, dass der Marktwert eines Gebäudes durch die Installation einer Solaranlage um durchschnittlich 6,7% steigt. Die Wertsteigerung Ihrer Immobilie durch die Installation einer PV-Anlage werden durch den Immobilienmakler Homeday sowie eine groß angelegte Untersuchung in den USA bestätigt. Wie hoch die Wertsteigerung tatsächlich ausfällt, hängt stark von der Größe, der Wirtschaftlichkeit und dem Alter der Solaranlage ab. Eine Solaranlage hat in der Regel eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren. Die Investition in eine Solaranlage, selbst wenn Sie nicht vorhaben, die nächsten 25 Jahre in Ihrem Haus wohnen zu bleiben, lohnt sich somit in den meisten Fällen. Grundsätzlich werden Häuser mit jüngeren Solaranlagen und einer längeren Restlaufzeit bis zum Ende der Einspeisevergütung aber höher bewertet, als Gebäude mit älteren Systemen und einer kürzeren Restlaufzeit. Solaranlagen, die durch einen Stromspeicher den Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit erhöhen, bewirken eine stärkere Wertsteigerung der Immobilie, als Solaranlagen ohne Batteriespeicher.

Wie schnell amortisiert sich eine Photovoltaikanlage?

Die Amortisation einer Photovoltaikanlage bezeichnet den Zeitpunkt, an dem sich die Anschaffungskosten der Anlage durch die Erträge und Einsparungen aufgrund von weniger Strombezug aus dem Netz refinanziert haben. Eine durchschnittliche PV-Anlage mit einer Größe von 4-10 kWp (kWp = Die Nennleistung von PV-Anlagen wird in Kilowatt Peak angegeben) amortisiert sich typischerweise nach 10-15 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt erwirtschaften Sie bis zur Ende der Lebensdauer Ihrer Photovoltaikanlage (durchschnittlich 25 Jahre) ausschließlich Gewinne. Wie schnell sich Ihre Photovoltaikanlage aber tatsächlich amortisiert, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Unter anderem beeinflussen die Größe der PV-Anlage, deren Anschaffungskosten, die für Sie geltende Einspeisevergütung, die von Ihnen gewählte Art der Finanzierung der Anlage sowie der Anteil Ihres Eigenverbrauchs die Länge des Zeitraums bis Sie mit Ihrer Solaranlage Geld verdienen.

Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie einfach berechnen, wie schnell sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach amortisiert. Unser Solarrechner berücksichtigt hierbei Ihren Stromverbrauch (inklusive Batteriespeicher oder Elektroauto) sowie die Eignung Ihres Daches. Sie können das Berechnungsergebnis nutzen, um anschließend mehrere persönliche Angebote mithilfe unseres Solaranlagen Preisvergleichs anzufragen. Hierfür ist kein Vor-Ort-Termin mit den Solarfirmen notwendig. Sobald mehrere persönliche Angebote für Sie erstellt wurden, helfen wir Ihnen beim Vergleich in Bezug auf Kosten, Leistung und Qualität der angebotenen PV-Anlage sowie der Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Solarfirmen.

Erhöht eine Solaranlage den Wert meines Hauses?

Aufgrund der finanziellen und ökologischen Vorteile werden Gebäude mit Solaranlagen auf dem Immobilienmarkt mit höheren Preisen bewertet als Häuser ohne Solarsysteme. Laut einer aktuellen Studie des Immobilienverbandes Deutschland liegt der durchschnittliche Wertzuwachs bei 6,7%. Die Wertsteigerung einer Immobilie durch die Installation einer PV-Anlage werden durch den Immobilienmakler Homeday sowie eine groß angelegte Untersuchung in den USA bestätigt.

Wie hoch die Wertsteigerung tatsächlich ausfällt, hängt entscheidend von der Größe, der Wirtschaftlichkeit und dem Alter der Solaranlage ab. So werden Häuser mit jüngeren Solaranlagen und einer längeren Restlaufzeit bis zum Ende der Einspeisevergütung höher bewertet, als Gebäude mit älteren Systemen und einer kürzeren Restlaufzeit. Solaranlagen, die durch einen Stromspeicher den Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit erhöhen, bewirken eine stärkere Wertsteigerung der Immobilie, als Solaranlagen ohne Batteriespeicher.

Kann der Wert meines Hauses steigen, wenn ich eine Photovoltaikanlage miete?

Eine Photovoltaikanlage steigert den Wert Ihrer Immobilie nur, wenn Sie Eigentümer der Anlage sind. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage mieten, können Sie das System aber in der Regel nach Ende der Vertragslaufzeit (meistens 20 Jahre) für einen symbolischen Euro in Ihren Besitz übernehmen. Damit wird sie zum Eigentum und steigert den Wert Ihrer Immobilie.

Wie hoch ist die jährliche Rendite einer Solaranlage?

Eine Solaranlage ist eine sichere Geldanlage, die abhängig von verschiedenen Faktoren eine beachtliche Rendite erzielen kann. Besitzer einer durchschnittlichen Solaranlage konnten im Jahr 2020 eine Rendite von circa 5-8 Prozent erwirtschaften und somit einen höheren Gewinn erzielen, als viele Anleger, die in traditionelle Finanzprodukte von Banken investiert haben.

Die folgenden 7 Faktoren haben einen großen Einfluss darauf, wie hoch die jährlichen Rendite Ihrer Solaranlage ist:

  • Anschaffungskosten Ihrer Solaranlage
  • Wartungs- und Reparaturkosten Ihrer Solaranlage
  • Solarstrom Erträge
  • Eigenverbrauch des selbst produzierten Solarstroms
  • Höhe der Einspeisevergütung
  • Lebensdauer Ihrer Solaranlage und Leistungsgarantien des Herstellers
  • Finanzierungskosten Ihrer Solaranlage

 

Anschaffungskosten Ihrer Solaranlage:

Umso höher die Investitionskosten für eine Solaranlage und einen Stromspeicher sind, um so länger dauert es, bis sie durch die Solarerträge refinanziert sind. Aktuell müssen Sie für eine kleine Anlage mit 4 kWp Leistung, inklusive Installation und Baugerüst für die Dachmontage der PV-Module, ca. 8.000 € investieren. 

Für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher gibt es in Deutschland zahlreiche Förderkredite und Zuschüsse. Träger des wichtigsten Förderprogramms für Photovoltaikanlagen ist hierbei die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben der staatlichen KfW-Bankengruppe vergeben auch die Bundesländer, Kommunen und Energieversorger Kredite. Neben den Förderkrediten lohnt sich die Recherche nach Zuschüssen für Photovoltaikanlagen. Sie werden von Bundesländern, Kommunen und Städte vergeben, aber auch von Energieversorgern oder einzelnen Stiftungen. Einen Überblick über die in Ihrer Region verfügbaren Kredite und Zuschüsse finden Sie hier.

 

Wartungs- und Reparaturkosten Ihrer Solaranlage:

Auch die Höhe der Wartungs- und Reparaturkosten schlägt sich auf die Rendite Ihrer Solaranlage nieder. Eine Reinigung ist dagegen nur nötig, wenn die Verschmutzungen den Ertrag der Anlage beeinträchtigen. Daher schlagen diese Kosten nicht regelmäßig zu Buche.

 

Solarstrom Erträge:

Grundsätzlich gilt: Umso mehr Solarstrom Ihre Solaranlage produziert, desto besser ist auch die Rendite Ihrer Solaranlage. Wie hoch der Ertrag tatsächlich ist, hängt ab von der Leistung und Größe Ihrer PV-Anlage, Ihrem Wohnort und der dortigen Intensität der Sonneneinstrahlung, die Ausrichtung und der Winkel sowie mögliche Verschattungen Ihres Daches.

 

Eigenverbrauch des selbst produzierten Solarstroms

Jede selbst genutzte Kilowattstunde Solarstrom erhöht Ihre persönliche Rendite. Während Strom aus dem öffentlichen Stromnetz aktuell rund 30 Cent pro Kilowattstunde kostet, produzieren Sie mit einer PV-Anlage Ihren eigenen Strom für circa 8-12 ct/kWh. Verbrauchen Sie den Solarstrom selbst, sparen Sie somit 18-22 Cent. Kombinieren Sie Ihre Photovoltaikanlage mit einem Stromspeicher oder einem Elektroauto, erhöht sich der Eigenverbrauch des Solarstroms zusätzlich und Sie können Ihre Stromkosten auf lange Sicht noch weiter senken.

 

Höhe der Einspeisevergütung

Überschüssiger Solarstrom der mit einer Photovoltaikanlage erzeugt und nicht direkt verbraucht wird, kann in einem Batteriespeicher gespeichert und / oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Wenn Sie Solarstrom in das Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine Einspeisevergütung vom Staat. Die Höhe der Einspeisevergütung wird für 20 Jahre garantiert und richtet sich nach dem Inbetriebnahmedatum der PV-Anlage. Die Einspeisevergütung für eine im Juli 2020 an das Stromnetz angeschlossene Photovoltaikanlage beträgt für die nächsten 20 Jahre 8,9 Cent pro Kilowattstunde. Für eine im September 2020 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage wird die Einspeisevergütung voraussichtlich 8,77 und im Oktober 2020 8,64 Cent pro Kilowattstunde betragen. Die Einspeisevergütung verringert sich also jeden Monat. Wie stark die Einspeisevergütung fällt, hängt davon ab, wie viele neue PV-Anlagen an das Stromnetz angeschlossen werden.

 

Lebensdauer Ihrer Solaranlage und Leistungsgarantien des Herstellers

Die Leistungsgarantie bezieht sich auf die Nennleistung der Solarmodule. In der Regel wird für die ersten 10 Jahre eine Leistung von 90 % garantiert, für die darauffolgenden 10-15 Jahre eine Nennleistung von 80%. Die tatsächliche Lebensdauer der PV Module ist aber meistens länger. Obwohl Langzeitergebnisse fehlen, erlauben Tests zum Langzeitverhalten von Solarzellen, die in PV Modulen zusammengefasst sind, eine realistische Einschätzung. So geht beispielsweise das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme davon aus, dass Solarzellen rund 40 Jahre oder länger funktionieren. Entscheidend ist dabei vor allem die Qualität der verbauten Werkstoffe, der Verschmutzungsgrad der PV Module oder das Auftreten von Hot-Spot-Effekten. 

Im Vergleich zu Solarmodulen ist die Lebensdauer eines Wechselrichters oder eines Batteriespeichers meistens wesentlich kürzer. Hersteller von Wechselrichtern geben üblicherweise eine Produktgarantie von 5 Jahren, Hersteller von Batteriespeichern gewähren in der Regel eine Produktgarantie von 10 Jahren.

 

Finanzierungskosten Ihrer Solaranlage

Private Banken verlangen für die Finanzierung Ihrer Solaranlage aktuell 2,5 - 3,5% Zinsen. Für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher gibt es in Deutschland aber auch zahlreiche Förderkredite und Zuschüsse, über die Sie sich unbedingt informieren sollten. Träger des wichtigsten Förderprogramms für Photovoltaikanlagen ist hierbei die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben der staatlichen KfW-Bankengruppe vergeben auch die Bundesländer, Kommunen und Energieversorger Kredite. Einen Überblick über die in Ihrer Region verfügbaren Kredite und Zuschüsse finden Sie hier.

 

Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie mühelos die zu erwartende Rentabilität Ihrer Solaranlage auf Basis der zu erwartenden Erträge (inklusive der staatlichen Einspeisevergütung) und Baukosten berechnen . Der Solarrechner berücksichtigt dabei Ihren Stromverbrauch (mit / ohne Batteriespeicher oder Elektroauto) sowie die Eignung Ihres Daches für die Installation einer Solaranlage.Nach Nutzung des Solarrechners können Sie unser kostenloses Vergleichsportal nutzen, um mühelos Angebote mehrerer Solarfirmen einzuholen und diese leicht miteinander zu vergleichen.

Solarfirmen im Solaranlagen-Preisvergleich von Selfmade Energy, stehen im direkten Wettbewerb und werden Ihnen deshalb die bestmöglichen Bedingungen zu einem fairen Preis bieten. Die Analyse der Angebote die unsere Nutzer bisher erhalten haben, zeigt, dass Sie durch den Preisvergleich von Selfmade Energy 10-20 Prozent beim Kauf einer Solaranlage sparen können.

Wie viel Benzinkosten spare ich, wenn ich mein Elektroauto mit Solarstrom aus der eigenen Solaranlage auflade?

Wenn Sie Ihr Elektroauto mit Solarstrom aus der eigenen Solaranlage aufladen, sparen Sie, im Vergleich zu einem Auto mit Verbrennungsmotor, bis zu 80 % der “Benzinkosten”. Sie tanken nicht nur günstigen und umweltfreundlichen Treibstoff, sondern schützen sich auch vor steigenden Preisen an der Zapfsäule und machen sich unabhängig von der langfristigen Entwicklung der Strompreise.

Wie viel selbst erzeugten Solarstrom Sie jeden Tag in Ihr Elektroauto laden können, hängt von der Leistung Ihrer Photovoltaikanlage und dem Verbrauch des Elektroautos ab. Mit einer 9 kWp (kWp = Die Nennleistung von PV-Anlagen wird in Kilowatt Peak angegeben) PV-Anlage und einem durchschnittlichen Elektroauto, das rund 15 Kilowattstunden pro 100 Kilometer verbraucht, kann an einem normalen Tag Solarstrom für circa 300 km Fahrleistung erzeugt werden. Damit lässt sich der durchschnittliche, tägliche Treibstoffbedarf mehr als decken. 

Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy bestimmen Sie schnell und einfach die optimale Größe Ihrer Solaranlage, unter Berücksichtigung der Ladeleistung des Akkus in Ihrem Elektroauto sowie Ihrer jährlichen Fahrleistung. Der Solarrechner ermittelt für Sie auch die zu erwartenden Kosten und Einsparungen, die mit der Anschaffung Ihrer Solaranlage verbunden sind. Falls Sie danach zum Schluss kommen, dass sich die Anschaffung einer PV-Anlage grundsätzlich für Sie lohnt, können Sie mit unserem Solaranlagen-Preisvergleich kostenlos mehrere Angebote von Solarfirmen anfragen. Selfmade Energy vergleicht Ihre Angebote für Sie 1:1 bezüglich Kosten, Leistungen, Qualität und stellt Ihnen das Ergebnis in einer übersichtlichen Liste zur Verfügung.

Vergleich der Angebote von Solarfirmen im Solaranlagen Preisvergleich von Selfmade Energy

Vergleich der Angebote von Solarfirmen im Solaranlagen Preisvergleich von Selfmade Energy

Wie wirkt sich ein Elektroauto auf die Rentabilität einer Solaranlage aus?

Durch die Nutzung Ihrer Solaranlage zum Laden Ihres Elektroautos können Sie den Anteil am Verbrauch des von Ihnen selbst produzierten Solarstroms (=Eigenverbrauchsanteil) deutlich steigern. Dadurch verkürzt sich die Amortisationszeit Ihrer Solaranlage und diese wird deutlich rentabler. Installieren Sie für Ihr Elektroauto zudem eine Wallbox-Ladestation, können Sie den Fahrzeug-Akku auch als mobilen Stromspeicher nutzen. Eine Wallbox verkürzt nämlich nicht nur die Ladezeit des Elektromobils, sondern ermöglicht durch bidirektionales Laden auch eine Entnahme von Strom aus Ihrem Elektroauto für die Nutzung in Ihrem Haushalt. 

Die Kombination von Elektroauto und Solaranlage erhöht aber nicht nur die Rentabilität der PV-Anlage, sondern auch die des Fahrzeugs. Dies hängt damit zusammen, dass der mit der eigenen PV-Anlage produzierte Solarstrom deutlich weniger kostet als der von den großen Stromanbietern verkaufte Strom. 

Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie leicht die zu erwartende Rentabilität einer Solaranlage, unter Berücksichtigung der Ladeleistung Ihres Elektroautos sowie Ihrer jährlichen Fahrleistung, berechnen. Gerne können Sie im Anschluss unseren Solaranlagen-Preisvergleich nutzen, um kostenlos mehrere Angebote von Solarfirmen anzufragen. Sobald die Angebote vorliegen, vergleicht Selfmade Energy diese für Sie 1:1 in Bezug auf Kosten, Leistungen, Qualität und die Kundenbewertungen der Solarfirmen und stellt Ihnen das Ergebnis in einer übersichtlichen Liste zur Verfügung.

Welche Förderkredite und Zuschüsse gibt es für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher?

Für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher gibt es in Deutschland zahlreiche Förderkredite und Zuschüsse. Sie können sowohl für eine PV-Anlage mit Speicher als auch für einen einzelnen Stromspeicher oder eine Photovoltaikanlage ohne Stromspeicher beantragt werden. Träger des wichtigsten Förderprogramms für Photovoltaikanlagen ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie vergibt zinsgünstige Kredite für Stromspeicher und PV-Anlagen mit Netzkopplung. Gefördert werden dabei nicht nur die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage oder eines Stromspeichers sondern auch die finanziellen Aufwendungen für die Planung und Installation. Darüber hinaus können Sie bei der KfW auch einen Kredit für die Modernisierung einer älteren Anlage beantragen sowie für die Installation einer gebrauchten PV-Anlage, die noch kein volles Jahr in Betrieb war.

Neben der staatlichen KfW-Bankengruppe vergeben auch die Bundesländer, Kommunen und Energieversorger Kredite. Deshalb ist es ratsam, sämtliche Darlehens-Angebote in Ihrer Region zu prüfen, um für Ihre Anlage die optimale Förderung zu finden. Neben den Förderkrediten lohnt sich die Recherche nach Zuschüssen für Photovoltaikanlagen. Sie werden von Bundesländern, Kommunen und Städte vergeben, aber auch von Energieversorgern oder einzelnen Stiftungen. Einen Überblick über die in Ihrer Region verfügbaren Kredite und Zuschüsse finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass die meisten Förderprogramme verlangen, dass Sie den Antrag auf Förderung vor dem Kauf der PV-Anlage stellen.

Der Solarrechner von Selfmade Energy berücksichtigt die jeweils aktuelle Höhe der Einspeisevergütung und berechnet für Sie, ob sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage für Sie lohnt. Nach Nutzung des Solarrechners können Sie unser kostenloses Vergleichsportal nutzen, um mühelos Angebote mehrerer Solarfirmen einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

Welchen Beitrag zum Klimaschutz leistet ein Elektroauto, das mit Solarstrom betrieben wird?

Durch die Anschaffung eines Elektroautos haben Sie bereits einen ersten wichtigen Schritt zur Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase getan, weil Elektrofahrzeuge, im Gegensatz zu Benzinern oder Dieselfahrzeugen, während der Fahrt keine CO2-Emissionen freisetzen. Wirklich klimafreundlich ist ein Elektrofahrzeug aber nur, wenn der Strom, der zum Laden der Batterie benötigt wird, aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. 

Photovoltaikanlagen nutzen die Strahlung der Sonne und damit eine unerschöpfliche, natürliche Energiequelle. Sie erzeugen zu 100% erneuerbaren Solarstrom. Im Gegensatz zur Stromerzeugung mithilfe von Kohle, Erdgas oder Erdöl, werden bei der Produktion von Solarstrom keine CO2-Emissionen freigesetzt. Die PV-Anlage auf dem eigenen Dach ist somit nicht nur eine gute Investition, sondern auch Ihr persönlicher Beitrag zum Klimaschutz.

Der Solarrechner von Selfmade Energy ermittelt neben der optimalen Größe einer Photovoltaikanlage für Ihr Dach sowie den zu erwartenden Kosten und Einsparungen, auch die Menge an CO2, die Sie persönlich jedes Jahr durch eine Solaranlage, in Kombination mit einem Elektrofahrzeug, einsparen können. Probieren Sie unseren Solarrechner jetzt aus!

Werde ich mit einem Elektroauto unabhängig von steigenden Benzin- und Energiepreisen?

Die Preise für Benzin und Diesel schwanken stark und werden, wie in der Vergangenheit, langfristig steigen. Der Preis den die großen deutschen Stromanbieter für Strom aus dem Netz verlangen, bleibt ebenfalls nicht konstant und ist über die letzten zehn Jahre um durchschnittlich 28 Prozent gestiegen. Wenn Sie also Ihr Elektroauto mit Solarstrom aus der eigenen Solaranlage aufladen, werden Sie weitestgehend unabhängig von steigenden Benzin- und Energiepreisen, weil Solaranlagen nach der einmaligen Anschaffung nahezu keine laufenden Kosten verursachen. Der Preis für den von Ihnen selbst produzierten Solarstrom bleibt somit konstant und Sie können über die gesamte Lebensdauer (im Durchschnitt 25 Jahre) Ihrer PV-Anlage gerechnet, günstig tanken. Im Vergleich zu einem Auto mit Verbrennungsmotor, sparen Sie so meistens bis zu 80 % Ihrer aktuellen “Benzinkosten”.

Was sind die Vorteile von großen deutschlandweit tätigen Solarfirmen?

Neben regionalen und lokalen Anbietern bieten Ihnen auf Selfmade Energy zahlreiche große, deutschlandweit tätige Solarfirmen die Installation von PV-Anlagen an. Hinter diesen Anbietern stehen oftmals Konzerne aus dem Energiebereich, was den Solarfirmen erlaubt, Ihnen eine wesentlich großzügigere Garantie auf die fachgerechte Installation Ihrer Photovoltaikanlage anzubieten, als es bei kleinen lokalen Solarfirmen üblich ist. Die großen Solarfirmen installieren jedes Jahr viele hundert Anlagen. Dabei greifen sie auf spezialisierte, festangestellte Montageteams zurück. Sie als Kunde profitieren dabei von der großen Erfahrung der Montageteams und besonders günstigen Großhandelspreisen. Ein letzter wichtiger Vorteil von großen Solarfirmen ist, dass diese wesentlich mehr Kundenbewertungen im Internet haben. Im Vergleichsportal von Selfmade Energy werden die Bewertungen der Solarfirmen für Sie angezeigt, sodass Sie sich vorab ein Bild vom Service des Installateurs machen können und die Rezensionen in Ihre Entscheidung mit einbeziehen können.

Worauf sollte ich bei der Auswahl einer Solarfirma achten?

Vor der Entscheidung für ein Angebot sollten Sie nicht nur die Qualität der Solaranlagen-Komponenten sondern auch die Qualität, Erfahrung und Kundenbewertungen der jeweiligen Solarfirma prüfen. 

Die folgenden 5 Faktoren sind bei der Auswahl einer Solarfirma entscheidend:

  • Fokus auf Solarinstallationen, Referenzen und Erfahrung der Solarfirma
  • Reputation der Solarfirma auf dem Markt
  • Produkt- und Leistungsgarantien
  • Einsatz von Subunternehmern
  • Einhaltung von Arbeitsschutzstandards und Versicherungen


Fokus auf Solarinstallationen, Referenzen und Erfahrung der Solarfirma

Solaranlagen werden derzeit in Deutschland extrem stark nachgefragt. Daher bieten zahlreiche Handwerksbetriebe, die eigentlich auf ein anderes Handwerk spezialisiert sind, wie zum Beispiel Dachdecker, Heizungsbauer und Elektriker, auch die Installation von Solaranlagen an. Fragen Sie daher Ihre Anbieter stets nach Kundenreferenzen und versuchen Sie, in Erfahrung zu bringen, wie viele Anlagen der Betrieb im letzten Jahr installiert hat.

 

Reputation der Solarfirma auf dem Markt:

Mithilfe von Bewertungen in der Google-Suchmaschine oder bei Plattformen wie Facebook und Instagram erhalten Sie schnell einen ersten Eindruck zur Reputation einer Solarfirma. Daher zeigen wir Ihnen diese Bewertungen im Vergleichsportal von Selfmade Energy an. So können Sie sich vorab ein Bild vom Service des Installateurs machen und können diese in Ihre Entscheidung für ein bestimmtes Angebot mit einbeziehen. 


Produkt- und Leistungsgarantien:

Die meisten Hersteller von Photovoltaikanlagen bieten eine Produktgarantie von 12 Jahren sowie eine Leistungsgarantie von 20-25 Jahren. Hersteller von Wechselrichtern geben üblicherweise eine Produktgarantie von 5 Jahren, Hersteller von Batteriespeichern gewähren in der Regel eine Produktgarantie von 10 Jahren. Achten Sie stets auch darauf, welche Gewährleistung Ihnen die Solarfirmen auf die fachgerechte Installation Ihrer Photovoltaikanlage anbieten. Ein Vorteil von großen deutschlandweit tätigen Solarfirmen ist, dass diese hier meistens wesentlich großzügiger sind, als es bei kleinen lokalen Solarfirmen üblich ist.

 

Einsatz von Subunternehmern:

Mitunter setzen Solarfirmen für bestimmte Installationsleistungen Subunternehmer ein. In diesem Fall sollte Ihnen die Solarfirma anstandslos Auskunft geben, warum und für welche Aufgaben die Leistung dieser Firmen in Anspruch genommen wird. Handelt es sich um gute Subunternehmen, die bereits seit vielen Jahren mit der Solarfirma zusammenarbeiten, sollte ihr Einsatz in der Regel kein Problem darstellen. Sie sollten allerdings skeptisch werden, wenn die Solarfirma selbst kaum Informationen zum Subunternehmen geben kann oder bei diesbezüglichen Fragen ausweichend reagiert.

 

Einhaltung von Arbeitsschutzstandards und Versicherungen

Während der Installation der Solarmodule auf Ihrem Dach sind die Arbeiter vermeidbaren Gefahren ausgesetzt. Daher ist es wichtig, dass die Solarfirma ein passendes Gerüst oder eine Spezialleiter für die Dachmontage in ihrem Angebot berücksichtigt und Ihre Angestellten dazu anhält, die entsprechenden Arbeitsschutzstandards zu berücksichtigen. 

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Handwerker während der Installation Ihrer PV-Anlage Schäden an in Ihrem Haus verursachen. Dennoch ist es wichtig, dass die Solarfirma mit einer Versicherung gegen eventuelle Schäden abgesichert ist, sodass Sie, im Fall der Fälle, umgehend entschädigt werden.

 

Mit der kostenlosen Angebotsanfrage und dem anschließenden Angebotsvergleich von Selfmade Energy finden Sie innerhalb kürzester Zeit kompetente, erfahrene und vertrauenswürdige Solarfirmen, die Ihnen fair Konditionen anbieten. Wir stellen Ihnen nach Ihrer Anfrage alle Angebote und Solarfirmen in einer aussagekräftigen Übersicht gegenüber. So können Sie alle Firmen und Angebote entlang der folgenden Kriterien in Ruhe, einfach und direkt miteinander vergleichen:

  • Preis der angebotenen PV-Anlage in Bezug auf ihre Größe
  • Leistung und Qualität der Bestandteile der Solaranlage
  • Inklusivleistungen die vom Anbieter während der Installation erbracht werden
  • Gewährleistung des Installationsbetriebes auf seine Handwerksleistung
  • Bewertungen der Solarfirmen durch bisherige Kunden

Wie finde ich schnell und einfach das beste Angebot für eine Solaranlage?

Die Suche nach dem für Sie besten Solarangebot ist normalerweise sehr zeitintensiv und mit einem hohen Rechercheaufwand verbunden. Wenn Sie bereits mehrere Angebote von Solarfirmen eingeholt haben, werden Sie bestätigen, dass die Angebote nur schwer miteinander zu vergleichen sind, weil sich der Umfang der Installationsleistungen sowie die die Leistung und Qualität der einzelnen Komponenten stark unterscheiden. Zudem stellen sich viele Hausbesitzer folgende Fragen:

  • Welche Flächen meines Daches sind für die Installation einer PV-Anlage geeignet?

  • Was ist (mit/ohne Elektroauto) die optimale Größe meiner PV-Anlage?

  • Was sind die zu erwartenden Kosten und Erträge einer PV-Anlage für mein Dach?

Bevor Sie Angebote bei Solarfirmen anfragen, beantwortet der Solarrechner von Selfmade Energy diese Fragen für Sie kostenlos, anonym und in weniger als 60 Sekunden. Im Anschluss können Sie unseren Solaranlagen Preisvergleich nutzen, um mühelos und schnell mehrere Angebote für die Installation einer PV-Anlage auf Ihrem Dach einzuholen, ohne dass dafür auch nur eine Solarfirma Ihr Haus bei einem Vor-Ort-Termin begutachten muss.

Im Folgenden beschreiben wir Ihnen nochmal die genaue Funktionsweise unseres Solarrechners und des Solaranlagen Preisvergleichs:

  • Zunächst bestimmen Sie mit unserem Solarrechner die optimale Größe Ihrer Solaranlage sowie des passenden Stromspeichers und berechnen die zu erwartenden Erträge (inklusive der staatlichen Einspeisevergütung) und Baukosten. Der Solarrechner berücksichtigt dabei Ihren Stromverbrauch (mit / ohne Batteriespeicher oder Elektroauto) sowie die Eignung Ihres Daches für die Installation einer Solaranlage.
  • Das Ergebnis des Solarrechners können Sie nutzen, um anschließend mit minimalem Aufwand mehrere persönliche Angebote für Solaranlagen anzufragen.
  • Die von Ihnen erhaltenen Angebote vergleichen wir für Sie 1:1 bezüglich Kosten, Leistungen, Qualität und Kundenbewertungen und stellen Ihnen das Ergebnis in einer leicht verständlichen Übersicht zur Verfügung.

Vergleich von mehreren Angeboten für eine Solaranlage  

Vergleich von mehreren Angeboten für eine Solaranlage

Welche Fragen sollte ich Solarfirmen zu Ihren Angeboten stellen?

Erhalten Sie von einer Solarfirma ein Angebot für die Installation einer Solaranlage, sollten Sie die erste Kommunikation mit dem Anbieter nutzen, um mehr über seine Referenzen und Services in Erfahrung zu bringen. Hierfür eignet sich die im Selfmade Energy Preisvergleich integrierte Nachrichtenfunktion perfekt.

Wichtig ist, dass Sie vor Beauftragung einer Solarfirma sicher sind, dass diese in den folgenden 5 Bereichen gut abschneidet:

  1. Fokus auf Solarinstallationen, Referenzen und Erfahrung der Solarfirma

  2. Reputation der Solarfirma auf dem Markt

  3. Produkt- und Leistungsgarantien, Gewährleistung der Solarfirma auf die Installation

  4. Einsatz von Subunternehmern durch die Solarfirma

  5. Einhaltung von Arbeitsschutzstandards und Versicherungen


Nutzen Sie daher bei Ihren Gesprächen mit den Solarfirmen unsere Checkliste und stellen Sie die folgenden Fragen:
 

1. Fokus auf Solarinstallationen, Referenzen und Erfahrung der Solarfirma

  • Wie lange gibt es Ihr Unternehmen bereits?
  • Ist Ihr Unternehmen auf die Installation von PV-Anlagen spezialisiert? Welche anderen Handwerksleistungen bietet Ihr Unternehmen außerdem an?

Falls der Anbieter nicht auf die Installation von Solaranlagen spezialisiert ist: 

  • Wie lange bieten Sie die Installation von PV-Anlagen schon an?

  • Sind Sie bundesweit tätig oder ein lokales Unternehmen?

  • Wie viele Solaranlagen haben sie in den letzten Jahren installiert?

  • Wird ein Elektrikermeister vor Ort sein, wenn die Solaranlage installiert wird?

 

2. Reputation der Solarfirma auf dem Markt:

  • Ist die Solarfirma bereit, Referenzen zu nennen? 
  • Verfügt die Solarfirma über Kundenbewertungen bei Google oder in den sozialen Medien? Lässt sich aus den Bewertungen eine Tendenz erkennen?

 

3. Produkt- und Leistungsgarantien, Gewährleistung der Solarfirma auf die Installation:

Obwohl die meisten Solaranlagen nahezu keine Wartung benötigen und während ihrer mindestens 25-jährigen Lebensdauer problemlos funktionieren, sollten Sie dennoch wissen, was Sie im unwahrscheinlichen Fall eines Schadens tun können. Stellen Sie Ihrer Solarfirma deshalb explizite Fragen zu Reparatur- und Ersatzleistungen:

  • Wie viele Jahre Produkt- / Leistungsgarantie geben die Hersteller auf die von der Solarfirma angebotenen PV-Module, den Wechselrichter und den Batteriespeicher?

  • Wer ist dafür verantwortlich, dass Garantieleistungen erbracht werden?

  • Decken die Produktgarantien auch die Versand- und Arbeitskosten ab, falls eine Komponente ersetzt werden muss?

  • Können Sie sich bei Problemen mit Komponenter der Solaranlage an die Solarfirma wenden oder müssen Sie Kontakt mit den Herstellern aufnehmen?

  • Wo ist der Standort der Solarfirma?

  • Wie können Sie die Solarfirma bei Problemen erreichen?

  • Was passiert, wenn die Solaranlage nicht so viel Strom produziert, wie von der Solarfirma vorhergesagt wurde? Bietet das Unternehmen eine Leistungsgarantie?

 

4. Einsatz von Subunternehmern durch die Solarfirma

  • Planen und installieren sie die Solaranlage selbst oder setzen Sie Subunternehmer ein? 

Falls die Solarfirma Subunternehmer einsetzt, sollten Sie folgende Fragen abklären:

  • Warum und für welche Aufgaben wird die Leistung eines Subunternehmers in Anspruch genommen?

  • Was ist der Firmenname des Subunternehmers? 

  • Wo hat der Subunternehmer seinen Standort?

  • Wie lange arbeitet die Solarfirma bereits mit dem Subunternehmer zusammen?

  • Wie viele PV-Anlagen hat der Subunternehmer bereits für die Solarfirma installiert?

  • Wer übernimmt die Gewährleistung für die fachgerechte Installation der Photovoltaikanlage?

  • Überprüft die Solarfirma die Einhaltung der Arbeitsschutzstandards durch den Subunternehmer? 

  • Ist der Subunternehmer entsprechend versichert?

 

5. Einhaltung von Arbeitsschutzstandards und Versicherungen

  • Wird bei der Installation der Solaranlage ein geeignetes Gerüst oder eine Spezialleiter eingesetzt?

  • Werden bei den Arbeiten auf dem Dach und an der Hauselektrik die vorgeschriebenen Arbeitsschutzmaßnahmen eingehalten? 

  • Ist die Solarfirma mit einer Versicherung abgesichert, falls während der Installation Schäden an Ihrem Eigentum verursacht werden?

 

Mit dem kostenlosen Angebotsvergleich von Selfmade Energy können Sie mühelos und sehr schnell persönliche Angebote von mehreren Solarfirmen einholen. Die Angebote und die Antworten der Solarfirmen auf die meisten der zuvor genannten Fragen stellen wir Ihnen übersichtlich gegenüber. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie diese den Solarfirmen bequem über unsere Nachrichtenfunktion stellen, ohne dass Sie hierfür Ihren Namen oder Ihre Telefonnummer nennen müssen. 

Ist mein Hausdach für die Installation einer Solaranlage geeignet?

Grundsätzlich ist jedes Dach für die Installation einer Solaranlage geeignet. Sechs Faktoren beinflussen jedoch die Höhe der Erträge und Baukosten und somit die Rentabilität einer PV-Anlage:

  1. Größe und Form der Dachflächen
  2. Dachausrichtung
  3. Verschattung der Dachflächen
  4. Neigung des Dachs
  5. Alter des Daches
  6. Dachmaterial

 

1. Größe und Form des Daches

Die von Ihnen beauftragte Solarfirma wird versuchen, die auf Ihrem Dach verfügbare Fläche optimal zu nutzen. Bauelemente wie Gauben und Schornsteine können dabei die Fläche verringern, die mit Solarmodulen belegt werden können. Selbstverständlich können Sie sich mit Ihren Vorstellungen zur Platzierung Ihrer Solaranlage in den Planungen einbringen. In Bezug auf das Aussehen der Solarmodule und die Menge des auf Ihrer verfügbaren Dachfläche erzeugbaren Solarstroms macht es einen Unterschied, ob Sie sich für PV Module aus monokristallinen oder polykristallinen Solarzellen entscheiden.

 

2. Dachausrichtung

Nach Süden ausgerichtete Dächer profitieren von der größten Sonneneinstrahlung und versprechen somit den höchsten Stromertrag. Auf Dächer mit einer Ost- oder Westausrichtung treffen im Laufe eines Tages ebenfalls noch bis zu 90 % der Sonneneinstrahlung, weshalb sich auch hier eine Solaranlage lohnt. Nach Norden ausgerichtete Dächer sind eher ungeeignet für die Installation einer Solaranlage. Wenn die Anlagenpreise weiter sinken, wird aber auch ein Norddach für die Installation einer PV-Anlage interessant.

 

3. Verschattung der Dachflächen

Hohe Bäume, Gebäude, Erker oder Satellitenschüsseln können Schatten auf Ihr Dach werfen und so die Stromproduktion Ihrer PV-Anlage reduzieren. Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie schon vor der Angebotsanfrage bei Solarfirmen exakt das Solarpotenzial Ihres Daches berechnen und mithilfe des Berechnungsergebnisses erkennen, welche Flächen Ihres Daches am besten für die Installation einer PV-Anlage geeignet sind und wie groß Ihre jährliche maximale Solarstromproduktion sein wird.


4. Neigung des Dachs

Solaranlagen funktionieren gut auf Dächern mit einer Neigung zwischen 15 und 40 Grad. Auch ein Flachdach ist sehr gut für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet. Auf diesen werden die Solarmodule mit Ständern optimal ausgerichtet und in einem effizienten Winkel montiert.


5. Alter des Daches

Bevor Sie eine Solaranlage installieren lassen, sollten Sie sich vergewissern, dass Ihr Dach in einem gutem Zustand ist und nicht in naher Zukunft ersetzt werden muss. Solaranlagen halten in der Regel mindestens 25 Jahre und es ist kostspielig, wenn Sie Ihr Dach nur wenige Jahre nach der Installation einer Anlage ersetzen müssen.

 

6. Dachmaterial

Grundsätzlich sind fast alle Dacheindeckungen für die Installation einer Solaranlage geeignet. Wenn das Dach nicht zu alt ist, eignen sich insbesondere Tonziegel, Schiefer und Wellblech in der Regel gut für die Installation einer Photovoltaikanlage. Grundvoraussetzung ist jedoch immer, dass die Dachkonstruktion die statischen Anforderungen der Solaranlage erfüllt und der Installateur die individuellen Besonderheiten des Dachmaterials bei der Planung und Montage berücksichtigt. Stellen Sie daher sicher, dass Sie mit einer erfahrenen Solarfirma zusammenarbeiten. Nicht erlaubt ist die Installation von Solaranlagen auf asbestbelasteten Dächern. Asbest mit anderen Materialien zu verbinden, stellt eine Gesundheitsrisiko dar und wird deshalb von den Behörden untersagt.

 

Der Solarrechner von Selfmade Energy ermittelt für Sie in weniger als 60 Sekunden, ob Ihr Dach für die Installation einer PV-Anlage geeignet ist und wie hoch die zu erwartenden Baukosten und Erträge einer Solaranlage auf Ihrem Dach sind. Hierfür ist es zunächst nicht erforderlich, dass die Solarfirmen Ihr Haus bei einem Vor-Ort-Termin begutachten.

Ist ein Vor-Ort-Termin nötig, damit eine Solarfirma ein Angebot erstellen kann?

Wenn Sie von einer Solarfirma einen Kostenvoranschlag für eine Solaranlage anfordern, wird die Solarfirma verlangen, Ihr Haus vorher bei einem Vor-Ort-Termin zu begutachten. Beabsichtigen Sie, das Angebot der Solarfirma mit den Konditionen von anderen Anbietern zu vergleichen, müssen Sie also mehrere Besichtigungstermine mit Solarfirmen einplanen.

Bei Selfmade Energy ersetzen Ihre Angaben in unserem Solarrechner und vier Fotos die Besichtigungstermine mit mehreren Solarfirmen:

  • Foto der Hausansicht    

  • Foto der Dachansicht

  • Foto des geöffneten Zählerschranks

  • Foto des gewünschten Aufstellortes des Wechselrichters / der Batterie    

  • Foto oder Scan von Bauplänen (werden nur bei geplanten, nicht fertiggestellten Neubauten benötigt)

Bei der Erstellung und dem Hochladen der Fotos sind wir natürlich gerne behilflich. An entsprechender Stelle bieten wir Ihnen auch einen praktischen Foto-Leitfaden an, der einfach und genau beschreibt, was Sie bei der Erstellung der Fotos beachten sollten.

Durch Ihre Antworten im Solarrechner und die übermittelten Fotos haben die Solarfirmen alle notwendigen Informationen, um einen entsprechenden Kostenvoranschlag zu erstellen. Ihnen spart das Wegfallen der Vor-Ort-Termine viel Zeit und Nerven. Die Fragen die Sie einer Solarfirma während einem Vor-Ort-Termine ggf. stellen würden, können Sie über unsere Nachrichtenfunktion oder in einem Telefonat mit der Solarfirma beantworten lassen.
Alle Angebote, die Sie im Angebotsvergleich von Selfmade Energy erhalten, vergleichen wir für Sie 1:1 bezüglich Preis, Qualität und Leistung der Komponenten der Solaranlage sowie hinsichtlich der Kundenbewertungen der Solarfirmen. Fall Sie dies wünschen, können Sie natürlich auch später noch Vor-Ort-Termine oder ein persönliches Kennenlernen mit der von Ihnen bevorzugten Solarfirma vereinbaren, für ein erstes Angebot ist dies jedoch erstmal nicht notwendig.

Was ist die richtige Größe einer Solaranlage für meinen Stromverbrauch und mein Hausdach?

Für die Berechnung der richtigen Größe Ihrer Solaranlage sind 5 Faktoren wichtig:

  • Ihre verfügbare Dachfläche
  • Ihr durchschnittlicher jährlicher Stromverbrauch
  • Die geplante Höhe Ihres Eigenverbrauchs
  • Die Ausrichtung Ihres Daches
  • Die Verschattung Ihrer Dachflächen

 

Verfügbare Dachfläche

Die auf Ihrem Dach verfügbare Dachfläche bestimmt die maximale Größe Ihrer Solaranlage und somit die Menge an Solarstrom, die Sie maximal produzieren können. Zur Deckung Ihres eigenen Strombedarfs ist es aber oftmals gar nicht notwendig und wirtschaftlich, Ihr gesamtes Dach mit Solarmodulen zu belegen.

 

Ihr durchschnittlicher jährlicher Stromverbrauch

Ihre Solaranlage sollte auf Ihren durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch abgestimmt sein, um sie so wirtschaftlich wie möglich zu betreiben. Im Vergleich zu früheren Zeiten, in denen es eine wesentlich höhere Einspeisevergütung für nicht selbst verbrauchten Strom gab, lohnt es sich für Sie heute weniger, eine überdimensionierten Anlage auf Ihrem Dach zu installieren. Wenn Sie planen Ihre Solaranlage mit einem Elektroauto oder einer Wärmepumpe zu kombinieren, erhöht sich Ihr Strombedarf erheblich und es lohnt sich für Sie, eine größere Anlage anzuschaffen.


Geplante Höhe des Eigenverbrauchs

Um überschüssigen Strom zwischenzuspeichern, können PV-Anlagen mit einen Stromspeicher ergänzt werden. Dadurch kann der Eigenverbrauch deutlich erhöht werden. Ein Batteriespeicher ist auch sinnvoll, wenn Sie beabsichtigen, tagsüber mit Ihrem Elektroauto zu fahren und dieses über Nacht mit Ihrem selbst erzeugten und zwischengespeicherten Solarstrom kostengünstig aufzuladen. Wenn sie die Anschaffung eines Stromspeichers oder eines Elektroautos planen, sollten Sie Ihre Solaranlage also größer dimensionieren.


Die Ausrichtung Ihres Daches

Nach Süden ausgerichtete Dächer profitieren von der größten Sonneneinstrahlung und versprechen somit den höchsten Stromertrag. Auch auf Dächer mit einer Ost- oder Westausrichtung treffen im Laufe eines Tages bis zu 90 % der Sonneneinstrahlung, sodass sich auch auf diesen eine Solaranlage lohnt. Nach Norden ausgerichtete Dächer sind eher ungeeignet für die Installation einer Solaranlage. Falls die Preise von PV-Anlagen aber weiter sinken, werden auch Dächer mit Nordausrichtung für die Erzeugung von Solarstrom interessant.
Dachneigung

Solaranlagen funktionieren gut auf Dächern mit einer Neigung zwischen 15 und 40 Grad. Auch ein Flachdach ist sehr gut für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet. Auf diesen werden die Solarmodule mit Ständern optimal ausgerichtet und in einem effizienten Winkel montiert.

 

Die Verschattung Ihrer Dachflächen

Hohe Bäume, Gebäude, Erker oder Satellitenschüsseln können Schatten auf Ihr Dach werfen und so die Stromproduktion Ihrer PV-Anlage reduzieren. Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy können Sie schon vor der Angebotsanfrage bei Solarfirmen das exakte Solarpotenzial Ihres Daches berechnen. Mithilfe der anschaulich dargestellten Berechnungsergebnisse und der visuellen Darstellung von sonnigen und verschatteten Bereichen Ihres Daches können Sie leicht erkennen, welche Flächen am besten für die Installation einer PV-Anlage geeignet sind und wie groß Ihre jährliche maximale Solarstromproduktion sein wird.


Mit dem Solarrechner von Selfmade Energy bestimmen Sie die optimale Größe Ihrer Photovoltaikanlage sowie des passenden Stromspeichers in weniger als einer Minute. Sie erfahren auch, wie viel eine zu Ihrem Stromverbrauch und der Größe Ihres Daches passende Solaranlage ungefähr kostet. Wenn Sie möchten, können Sie das Ergebnis unseres Solarrechners nutzen, um später persönliche Angebote über unseren Solaranlagen Preisvergleichs anzufragen. Sie sparen sich hierbei die sonst üblichen Vor-Ort-Termine mit mehreren Solarfirmen. Sobald mehrere Angebote vorliegen, vergleichen wir diese für Sie übersichtlich in Bezug auf Kosten, Leistung und Qualität der angebotenen Komponenten sowie der Inklusivleistungen und Kundenbewertungen der Anbieter.

Solarfirmen die Ihnen Angebote über Selfmade Energy erstellen, wissen, dass sie im direkten Wettbewerb mit anderen Anbietern stehen und werden Ihnen daher gute Konditionen zu einem fairen Preis anbieten. Die Auswertung der Angebote, die Nutzer von Selfmade Energy bisher erhalten haben, zeigt, dass Sie durch unseren Preisvergleich 10-20 Prozent beim Kauf einer Solaranlage sparen können.

Welche staatlichen Förderprogramme unterstützen den Kauf einer Solaranlage?

Mit einer Solaranlage erzeugen Sie klimafreundlichen Solarstrom und ermöglichen die Energiewende in Deutschland. Dafür werden Sie vom Staat mit zahlreichen Investitionsförderungen bei der Anschaffung einer Solaranlage unterstützt sowie mit einer “betrieblichen” Förderung in Form der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Die Investitionsförderungen umfassen sämtliche Kredite und Zuschüsse, die für die Planung, Anschaffung, Installation oder Modernisierung einer Solaranlage beantragt werden können. Sie werden vor allem von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben sowie von den Bundesländern, Kommunen und Energieversorgern.

Die “betriebliche” Förderung bezieht sich vor allem auf die EEG-Einspeisevergütung. Für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom (kWh) erhält der Betreiber der Photovoltaikanlage eine Einspeisevergütung. Die Höhe der Einspeisevergütung wird dem Betreiber für 20 Jahre garantiert und richtet sich nach dem Inbetriebnahmedatum der PV-Anlage. Die Einspeisevergütung für eine im Juli 2020 an das Stromnetz angeschlossene Photovoltaikanlage beträgt 8,9 Cent pro Kilowattstunde. Für eine im September 2020 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage wird die Einspeisevergütung voraussichtlich 8,77 und im Oktober 2020 8,64 Cent pro Kilowattstunde betragen. Die Einspeisevergütung verringert sich also jeden Monat. Wie stark die Einspeisevergütung fällt, hängt davon ab, wie viele neue PV-Anlagen an das Stromnetz angeschlossen werden.

Wann lohnt es sich, eine PV-Anlage mit einem Batteriespeicher zu kombinieren?

Ein Stromspeicher ermöglicht Ihnen, einen möglichst hohen Anteil Ihres selbst produzierten Solarstroms für den Eigenbedarf zu nutzen. Er speichert überschüssigen Strom, der vor allem mittags produziert wird und stellt diesen für den Eigenverbrauch am Abend oder am frühen Morgen zur Verfügung. Dadurch können Sie bis zu 70 % Ihres Strombedarfs über Solarstrom decken und werden unabhängiger von steigenden Energiepreisen. 

Für die Anschaffung eines Stromspeichers spricht außerdem die sinkende Einspeisevergütung. Diese führt dazu, dass es sich mehr rechnet, möglichst viel des eigenen Solarstroms selbst zu verbrauchen und weniger in das Stromnetz einzuspeisen. Ob sich ein Stromspeicher für Sie aber tatsächlich rentiert, hängt davon ab, wie teuer die Anschaffung und wie hoch die Speicherkapazität und Lebensdauer des Akkus ist.

In der Anschaffung sind vor allem hochwertige Stromspeicher noch teuer, was gerade bei kleinen Photovoltaikanlagen die Wirtschaftlichkeit mindert. Seit einigen Jahren gibt es aber vermehrt kleinere und günstigere Speicher sowie staatliche Förderungen, mit denen Sie die Investitionskosten senken können. 

Der Solarrechner von Selfmade Energy bestimmt für Sie in weniger als 60 Sekunden die optimale Größe Ihrer PV-Anlage sowie eines dazu passenden Stromspeichers. Sie erfahren außerdem die zu erwartenden Baukosten und die Erträge Ihre Solaranlage. Gerne können Sie auch ein Elektroauto in Ihre Berechnung mit einbeziehen. Mit dem Ergebnis des Solarrechners können Sie im Anschluss mehrere persönliche Angebote von Solarfirmen anfragen. Durch die Nutzung unseres Solaranlagen Preisvergleichs können Sie hierbei viel Zeit sparen. Die Solarfirmen die auf Selfmade Energy PV-Anlagen anbieten, verlangen zum Beispiel nicht, dass Sie Ihr Haus, wie sonst üblich, zunächst bei einem Vor-Ort-Termin besichtigen. Außerdem ist der Vergleich der Angebote mit Selfmade Energy besonders einfach, weil wir Ihnen dabei helfen, die von den Solarfirmen veranschlagten Baukosten, die Leistung und Qualität der Solaranlage sowie die Inklusivleistungen und Kundenbewertungen des Anbieters miteinander zu vergleichen.